Die beiden Brüder Luis und Vinzent Karger präsentierten den Löwen eine, für zwei junge männliche Gründer sicherlich eher ungewöhnliche, Geschäftsidee: AngelCab – einen individuell gestaltbaren Kinderwagen. Mit einem Konfigurator, wie man diesen sonst nur von der Neuwagenbestellung im Automobilbereich kennt, können sich aktuelle oder angehende Mütter, und natürlich auch Väter, ihren persönlichen Traum-Kinderwagen zusammenstellen. Dazu ist das Ganze noch bewusst ökologisch verträglich und zudem „Made in Germany“. Der einzige Haken ist, wie so oft, der Preis: Für über 1.000 Euro muss das Geld bei den Eltern eher etwas lockerer sitzen. Dahin gehend ist das Investment für die Löwen schon fast überschaubar: Für 75.000 € bieten die zwei Brüder 10 % von AngelCab an.

Frank Thelen erschien die Marge pro Kinderwagen etwas gering. Dem Argument der Gründer, dass diese durch eine Produktion im Ausland zwar gesteigert werden könnte, dies aber nicht der Firmenphilosophie entspricht, brachten die Löwen hingegen Bewunderung entgegen. Trotzdem sehen die Investoren AngelCab eher als Nischenprodukt, Judith Williams sprach sogar vom „Rolls Royce der Kinderwägen“. So gab es trotz des vielen Lobes für die jungen Gründer, für den Fokus auf die Qualität und für das tolle Produkt am Ende doch kein Geld. So müssen die Brüder erst einmal weiter auf das von den Löwen empfohlene „langsame Wachstum“ setzen.

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