Hochmotiviert haben sich die Düsseldorfer Jungunternehmer in den letzten zwei Jahren ein hohes Ziel gesetzt: mit ihrem frischen mexikanischen Fast-Food-Restaurant wollten Markus Becker und Bastienne Föller mindestens so groß werden, wie beispielsweise Vapiano (60 Standorte), Mc Donald’s (1400 Standorte) oder Nordsee (330 Filialen). Dazu forderten sie von den Löwen Fördergelder von 55000 Euro für 10 Prozent Firmenbeteiligung. Nach dem Motto „Teller sagen mehr als Worte“, versuchten beide die Gunst der Juroren vor allem mit selbstgemachten Snacks nach mexikanisch-amerikanischer Art zu gewinnen. Als Pluspunkte hatten sie mehrjährige Erfahrung in Gastronomie sowie Management und das bereits laufende, erste Schnellrestaurant in Düsseldorf anzubieten. Insgesamt mangelte es aber an wesentlichen, wichtigen Details wie zum Beispiel der fehlenden kundenorientierten Flexibilität bei Speisewünschen (Williams: „Kann ich meinen Salat in einen Burito umtauschen, der da liegt?“ Antwort Becker: Der ist leider nicht zum Verzehr geeignet.“) oder der nicht vorhandenen Speisekarte zur Ansicht für die Investoren. Auch die Probierproben überzeugten nicht ansatzweise wie erhofft: Lencke Wischhusen und Judith Williams sprachen dem Essen das Besondere ab, zumal es weder wirklich ansprechend noch typisch mexikanisch zubereitet sei – ein Beispiel dafür war die fehlende Guacamole als Salat-Dip. Vural Öger resümierte: „Das ist total unprofessionell!“ Auch Frank Thelen gab der gesamten Vorbereitung die Note „Mangelhaft“.

Wie Jochen Schweizer wünschte auch Frank Thelen sich insgesamt von den Gründern, Investoren wie Kunden überzeugender von dem Produkt zu begeistern. Schweizers Meinung zu dieser Präsentation der rheinländischen Jungunternehmer lautete ganz klar: „ Ihr seid unter euren Möglichkeiten geblieben!“

Fazit: Der erhoffte Deal mit den Investorlöwen blieb schlussendlich aus.

Mehr zu Convida

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on RedditDigg thisShare on StumbleUponEmail this to someone

Comments

comments