Vier Prozent Firmenbeteiligung für 1.000.000 Euro Investorengeld – klingt das nach einem guten, vertretbaren Deal? Und wie innovativ ist die Idee, seine Zähne mit Dentaltabletten und Zahnbürste anstatt wie bisher klassisch mit Zahnpasta und -bürste zu säubern? Für Axel Kaiser und Georg Niggemeier birgt ihr Produkt sehr viel Potential. Sie versprachen „perfekte Zahnreinigung“ und luden Judith Williams und Frank Thelen sehr selbstbewusst zum direkten Test ein. Ihr Credo: Alles, was sie bisher über Zahnpflege wussten, ist falsch. Und die Revolution – natürlich die von ihnen erfundenen „Denttabs“ in Verbindung mit einer speziellen Zahnbürste. Damit pokern Dentallaborinhaber Kaiser und sein Kompagnon insgesamt sehr hoch. Ihre Bilanz bisher: In fünf Jahren ein Umsatz von circa 200.000 Euro im Jahr und kein bleibender Gewinn mit dem Unternehmen. Empfehlungen erhielten die Berliner nach eigenen Aussagen bis jetzt nur aus einem kleinen Kreis von Zahnärzten, aber nie mit offiziellem Stempel oder entsprechenden Belegen. Ein offiziell erteiltes Patent sei beantragt, existiere bisher aber ebenfalls nicht.

Entsprechend empört und unverständlich fielen im Anschluss die Reaktionen der Juroren aus:

Lencke Wischhusen brachte es auf den Punkt: so viel Geld für so wenig Beteiligung sei „ein totaler Witz!“. Beide Unternehmer suchten nur jemanden, der für sie die Arbeit mache, ohne, dass sie selbst etwas abgeben müssten.

Frank Thelens Kommentar lautete : „Ich find‘ es eine so schwache und unverschämte Vorstellung, dass ich an dieser Stelle direkt aussteige!“

Vural Öger bezeichnete den Auftritt von Kaiser und Niggemeier als „Wahrhaftig unverschämt!“, als eine Situation, die er in der Sendung so noch nie erlebt habe.

Jochen Schweizer wertete diese Präsentation treffend als „Cabaret!“, Judith Williams nannte die vorgeschlagenen Konditionen rund um die „Denttabs“ schlicht und einfach „unfair!“

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