Nach der kaiserlichen Uniform kam es nun zur zweiten optischen Überraschung in diese Folge. Von dem dreiköpfigen Gründerteam von GreenLab Berlin war nur Daniel Kania zur Sendung angereist. Seine beiden Mitinhaberinnen waren lediglich in Form von in einem Blumenkasten platzierten Pappaufstellern anwesend. Daniel Kania begründete das Fernbleiben seiner beiden Mitinhaberinnen durch die aktuelle Auftragslage – eine Begründung, die Jochen Schweizer zwar schmunzelnd, aber mit eher wenig Glaube, entgegennahm. Die Gründer möchten mit ihrem Produkt – dem Biodünger „Blümchenfutter“- auf den aktuellen Urban Gardening Trend aufsetzen und Heimgärtnern statt übelriechendem Chemiedünger eine ökologische und zudem angenehm nach Kakao duftende Alternative bieten. Hierfür forderten sie 110.000 € für 10 % der Firmenanteile. Doch konnte der Kaba für die Balkonpflanzen die Löwen überzeugen?

Frank Thelen erkannte schnell die besondere Innovation im Geschäftsmodell von GreenLab Berlin: Das Unternehmen nutzt Abfälle der Kakaoindustrie und produziert aus diesen ein neues, an den Endkunden gerichtetes Produkt. Trotzdem gab es allgemeine Zweifel am Marktpotenzial des Kakaodüngers. Dennoch gab es ein Angebot. Hier zeigten die Löwen einmal mehr, dass ihnen neben dem eigenen Profit auch die Auswirkungen der Produkte auf unser Lebensumfeld am Herzen liegen. So stellte Jochen Schweizer klar, dass er keinen hohen Gewinn erwarte und lediglich hoffe, irgendwann sein Geld wiederzubekommen. Daher wollte er zum einen 26% der Anteile für die aufgerufenen 110.000 Euro sowie einen Rückfluss in Höhe von einem Euro pro Artikel. Ein Deal, dem sich Vural Öger aufgrund seiner Wertschätzung für das Produkt und die Gründer anschloss. Nach kurzer Rücksprache mit seinen „verhinderten“ Partnerinnen, und einer kleinen Nachverhandlung um die Höhe des direkten Rückflusses, nahm Daniel Kania den Deal der beiden Löwen dann schließlich an.

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