Klaus Peter Behr ist zwar eigentlich in Rente, aber tatsächlich noch sowohl sportlich als auch geschäftlich äußerst aktiv. Und ein Missgeschick im ersteren Hobby, ein Sturz vom Mountainbike, brachte ihm eine neue Business-Idee ein. Bei der Regeneration im Krankenhaus sah er, wie die Krankenschwestern vielen Patienten beim Anziehen der Strümpfe behilflich sein mussten. Der Gründer wollte die Patienten von diesem Problem und die Schwestern von dieser Arbeit befreien und entwickelte einen Apparat, welcher das freihändige Strümpfe anziehen ermöglicht. Um Hand + Fuß zu vermarkten, bietet er den Löwen 10 % seines Unternehmens für 100.000 Euro an.
Neben „temporären“ Patienten richtet sich sein Produkt vor allem an Menschen, die krankheitsbedingt dauerhaft nicht mehr in der Lage sind, die nötigen Bewegungen für das Anziehen der Strümpfe auszuführen. Diesen will der Gründer wieder zu mehr Selbstständigkeit verhelfen und hat daher bereits 40.000 Euro in seine Apparatur investiert. Jochen Schweizer erlaubte sich den Spaß, ungefragt Lencke Steiner als Testperson vorzuschlagen. Diese lies sich auch ohne offenen Protest darauf ein und konnte gekonnt demonstrieren, dass die Erfindung tatsächlich einen freihändigen Einstieg in die Socken ermöglicht.
Nach dem Gründer konnte auch Frank Thelen seine Krankengeschichte einbringen: In Erinnerung an seinen vor kurzem gebrochenen Arm forderte er eine Demonstration der einhändigen Bedienung des Geräts. Diese erfordert zwar etwas Fingerspitzengefühl, ist jedoch genauso möglich. Mit weniger Fingerspitzengefühl näherten sich die Löwen der Unternehmensbewertung. Hier wurde dem Gründer deutlich vermittelt, dass diese aus ihrer Sicht klar zu hoch ausfiel.
Judith Williams glaubte an das Produkt und an seinen Erfinder, konnte sich jedoch mit der Branche nicht identifizieren. Vural Öger konnte sich hingegen ein Investment vorstellen, jedoch nicht zu den geforderten Konditionen. Sein Vorschlag: Für die geforderten 100.000 Euro möchte er 50 % des Unternehmen sowie einen Rückfluss von 10 Euro je verkauftem Produkt. Der Gründer lehnte dieses einzige Angebot selbstbewusst ab. Als zu groß erachtete er seine Marktchancen, als dass er die Hälfte seiner Anteile für ein Investment abtreten möchte.
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