Eva Malawska ist Grafikdesignerin und Mutter und zudem seit einiger Zeit Inhaberin ihres eigenen Unternehmens „Kleine Prints“. Die Inspiration für ihr Produkt lieferte ihre kleine Tochter. Diese zeigte schon in frühen Jahren großes Interesse an Fotos von Familie und Freunden. Unter Erwachsenen reicht man zum Betrachten dieser Bilder zumeist gerne das iPhone weiter. In Kinderhänden kann dies jedoch schnell das Ende für den digitalen Begleiter bedeuten. Die Lösung dieses Dilemmas: Kleine Prints – das kindgerechte Fotobuch. Für ihr Geschäftsmodell benötigt die Gründerin 40.000 Euro, für welche die Löwen 12,5 % der Unternehmensanteile erhalten konnten.
Die Designerin begründete ihr Geschäftsmodell vor allem für die Eltern in der Löwenrunde sehr greifbar. So sind natürlich nicht nur Smartphones in Gefahr, wenn noch tapsige Kinderhände am Werken sind. Auch normale Fotos oder Fotobücher halten diesen „Extrembelastungen“ selten lange stand. Eva Malawska hat daher ein spezielles Material für ihre Fotobücher gewählt, dass auch sehr jungen Foto-Fans lange Freude bereitet. Zudem hat die Gründerin eine entsprechende Web-Plattform aufgebaut, welche derart leicht zu bedienen sein soll, dass selbst wenig computeraffine Großeltern bei ihr fleißig Fotobücher für die Enkel bestellen.
Ein Fall für ein Investment? Frank Thelen hat selbst einmal ein Geschäftsmodell für Fotobücher aufgebaut und sah den hohen Aufwand an „Handarbeit“ für die Gründerin eher kritisch. Trotzdem gab es von ihm auch viel Lob: Die Zielgruppe sei gut ausgewählt, die Marke emotional aufgeladen und das Produkt super. Trotzdem warnte er davor, dass die großen Konkurrenten ein Wettbewerbsprodukt in kürzester Zeit auf den Markt bringen könnten.
Judith Williams, Jochen Schweizer und Vural Öger fanden auch allesamt Gefallen an den Kleinen Prints, jedoch keinen persönlichen Zugang zum Geschäftsmodell. Trotzdem gab es eine Investorin für die junge Muter. Lencke Steiner schien insbesondere vom „Oh wie süß“-Faktor der Fotobücher für kleine Hände begeistert und bot folgenden Deal: Sie stellt die 40.000 Euro bereit, wenn sie dafür 30 % der Anteile erhält. Frank Thelen riet der Gründerin, dieses „sehr faire Angebot“ anzunehmen, was diese schließlich auch tat.
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