Popcornloop – Kino-Feeling durch explodierten Mais
Beim Stichwort Heimkino denkt man zunächst an große Flachbildschirme, Beamer oder aufwendige Soundanlagen. Dabei gehört leckeres Popcorn für die meisten ebenso zu einem amüsanten Kinobesuch dazu. Und während große Technologiekonzerne die Filmvorführung zu Hause schon entsprechend besetzt haben, sind die „Heimlösungen“ für das Popcorn selten ähnlich schmackhaft wie die hochpreisige Tüte aus dem Filmspielhaus. Diesem Problem hat sich Murat Akbulut zusammen mit seiner Familie angenommen und entwickelte den Popcornloop.
In 5 Minuten Popcorn in „Kinoqualität“ – dies gelingt dem findigen Tüftler mit seinem Produkt, welches einfach über einen handelsüblichen Kochtopf gestülpt wird. Das Gerät erfordert zwar ein manuelles Rühren, soll dafür aber einen individuell gestaltbaren Popcorn-Geschmack liefern. Laut Murat Akbulut handelt es sich hierbei um eine einzigartige Idee, welche er aktuell patentieren lässt. 60.000 Euro hat er bis jetzt in das Produkt investiert, weitere 80.000 Euro benötigt er von den Löwen. Dafür bietet er 35 % der Unternehmensanteile. Zusammen mit seinem Schwager und seinen beiden Söhnen macht er sich live vor den Löwen ans Werk.
Lencke Steiner war natürlich von der Möglichkeit zur Kostprobe begeistert und vom Ergebnis der türkisch-deutschen Popcorn-Innovation äußerst angetan. Und während Jochen Schweizer und Frank Thelen mit dem Gründer noch die betriebswirtschaftlichen Eckdaten der Unternehmung diskutierten, bahnte sich zwischen Judith Williams und Vural Öger schon sichtbar ein gemeinsames Interesse am Produkt an.
Die selbst ernannte „Ausländerfraktion“ zeigt großes Interesse an Murat Akbuluts Produkt für den „explodierten Mais“, wie das Popcorn laut Vural Öger in der Türkei genannt wird. Vor einem ebenfalls „explodierenden Geschäft“ gab es aber erst mal einen Türkisch-Crashkurs für Frau Williams. Danach kam das Angebot: Öger und Williams akzeptieren die 80.000 € für 35 % von Popcornloop, fordern aber pro Stück einen Euro Rückfluss.
Nach einer familiären Beratungsrunde entschloss sich Murat Akbulut jedoch, mit den potenziellen Investoren „türkisch zu handeln“: Statt einem Euro sollen pro verkauftem Popcornloop nur 50 Cent abfließen. Dies erfolgte zwar sehr charmant oder wenig erfolgreich, so dass sich die Familie Akbulut dann doch auf das ursprüngliche Angebot der Löwen einließ. Und dies, wenn man den jubelnden Abgang der vier Männer betrachtete, mit nicht allzu viel Herzschmerz.
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